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Akaman - Minensuchhund in Angola eingesetzt
Große Freude im „Menschen gegen Minen e.V." herrscht über eine 10.000 Euro Zuwendung, die aus Geldstrafen des Mannesmann-Prozesses stammt. Dank dieser Spende kann MgM einen weiteren Suchhund für die Suche von Landminen einsetzten. Der Minensuchhund wird Akaman heißen.
„Wir sind wirklich sehr glücklich über diese Spende. Minensuchhunde retten Menschenleben in Angola und anderen Ländern,“ freut sich Vorstandsmitglied Dagmar Chabowski.
„Wir sind ein kleiner Verein mit wenigen Angestellten und ehrenamtlichen Mitarbeitern, für uns bedeutet die Anschaffung eines Hundes eine wesentliche Steigerung der Kapazitäten, Wege und Straßen verlässlich von tödlichen Minen zu befreien, damit Flüchtlinge wieder sicher nach Hause können. Wir sind auf Spenden angewiesen!“
MgM kauft die auf Gehorsam trainierten Hunde bei einer englischen Spezialfirma. Nach einer klimatischen Eingewöhnungsphase bekommt jeder Hund während rund drei Monaten eine Geruchsbibliothek mit hunderten von verschiedenen Gerüchen von Landminen und anderen Explosivkörpern in deren verschiedensten Zuständen antrainiert.
Dazu unterhält MgM in Xangongo, Angola, ein einzigartiges künstliches nicht-explosives Minenfeld. Findet der Hund etwas Verdächtiges, legt er sich hin, mit der Nase rund 10 cm vor der Quelle des Sprengstoffgeruchs. Als Belohnung bekommt der Hund ein fettes Lob und einen Ball zum Spielen. MgM bildet eigene Hundeführer vor Ort aus. Die mobilen Teams arbeiten dann in Einsätzen in ganz Angola.
Über Menschen gegen Minen
MgM wurde 1996 von zwei Schulfreunden in Grefrath am Niederrhein gegründet. Beide arbeiten bis heute persönlich als Einsatzleiter in den Minenfeldern. Dadurch ist der Verwaltungsaufwand minimal und Spenden kommen fast gänzlich am Bestimmungsort an. Unterstützt wird die Stiftung Menschen gegen Minen (MgM) durch den gleichnamigen Förderverein, der sich der Sammlung von Spenden zugunsten der Stiftung verschrieben hat. Sitz des Vereines ist Düsseldorf.
Das Ziel war es, eine Organisation für humanitäres Minenräumen zu schaffen, die als Dienstleister für andere Nichtregierungs-Organisationen (NGOs) auftritt, welche den Wiederaufbau von Infrastrukturen in gefährlichen Regionen von Nachkriegsszenarien betreiben.
Non-Profit-Innovationen
Alle Erfindungen und Entwicklungen von MgM werden veröffentlicht. Wir laden alle Minenräumorganisationen der Welt ausdrücklich ein, diese kostenfrei zu kopieren. Mit voller Absicht schränken wir diese Aufforderung weder durch Urheberrechte noch durch Patente ein.
Gemeinnützigkeit
“Die Stiftung Menschen gegen Minen e.V. ist wegen „Förderung des Katastrophenschutzes und Unfallverhütung, Rettung aus Lebensgefahr, internationaler Gesinnung und der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens, Erziehung und Bildung” nach dem letzten zugegangenen Bescheid des Finanzamtes Düsseldorf vom 31.07.2006 (Steuernummer 133/5909/2000) als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt und nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftssteuergesetzes von der Körperschaftssteuer befreit.”
(zitiert aus dem Freistellungsbescheid des Finanzamt Düsseldorf)
Artikel vom 26.12.2007 (sec)
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Unbenanntes Dokument
Länderinfo
Republik Angola
Hauptstadt: Luanda
Unabängigkeit: seit 11.11.1975
Klima: tropisch bis heiß und trocken
Amtssprache: Portugiesisch
Größe: 1.246.700 km²
Einwohnerzahl: ca. 15.000.000
Währung: Kwanza (100 Centimos)
Telefonvorwahl: +244
KFZ-Kennzeichen: ANG
Internet-TLD: .ao
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