Kultur » Artikel Berlin, 10.09.2010   


Der Afrikanische Stein ist auf dem Weg - schwarzer Granit symbolisiert Hoffnung

Am 3. Dezember 2007 wurde im Tiergarten der vierte von fünf Steinen des Global Stone Projekts plaziert. Die Monolithen aus fünf Erdteilen stehen jeweils für einen Aspekt einer friedvollen Menschheitsentwicklung. Der vierte Stein symbolisiert Afrika als Kontinent der Zukunft. Der Installation wohnten neben vielen Gästen der Südafrikanische Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu bei.

 
Wolfgang von Schwarzenfeld setzt sein globales Kunstprojekt im Berliner Tiergarten fort. , Der schwarze Granitblock repräsentiert mit dem Begriff „Hoffnung“ Afrika und kommt aus Südafrika, er ist der vierte von fünf Steinen, die im Rahmen des Global Stone Project im Berliner Tiergarten in Sichtweite des Goethe-Denkmals gelegt wird. Der Platz befindet sich in der Nähe der Löwengruppe im Tiergarten.

Die Monolithen korrespondieren mit jeweils einem Schwesterstein auf den fünf Kontinenten, die die Themen Erwachen (Europa), Hoffnung (Afrika), Vergeben (Asien), Liebe (Amerika) und Frieden (Australien) darstellen. Die Reflektionsflächen der Steine sind so geschliffen, dass die Elemente des interkontinentalen Gesamtkunstwerks einmal im Jahr, zur Sommersonnenwende am 21. Juni, durch die Sonnenstrahlen virtuell verbunden werden. Dieses unsichtbare Naturschauspiel symbolisiert die Einheit der Erde und der Menschheit.

Der Künstler und Kosmopolit Wolfgang von Schwarzenfeld arbeitet seit zehn Jahren an diesem Projekt; er will das Bewusstsein für Konflikt und Frieden mit künstlerischen Mitteln schärfen. Sieben von zehn Steinen – alle zwischen zehn und vierzig Tonnen schwer – hat er bereits in Amerika, Australien, Afrika und Europa bearbeitet. Schwarzenfeld begann das Global Stone Project 1997 in Venezuela. Der dortige Stein steht in Caracas, sein Schwesterstein, geschenkt vom Venezuelanischen Volk an das Deutsche Volk, war der erste, der über den Atlantik nach Berlin verfrachtet wurde und seit 1999 im Tiergarten liegt.

Der Künstler finanziert das Projekt aus Eigenmitteln und mit Hilfe von Sponsoren. Es ist frei von politischen oder kommerziellen Interessen und wird vom Berliner Senat unterstützt.

Rückkehr nach Afrika um den Stein der Hoffnung nach Berlin zu holen.

Oft werde Wolfgang von Schwarzenfeld gefragt, wo ist die Welt am schönsten sei? Kapstadt an der Südspitze Südafrikas sei einer dieser besonderen Orte. Wolfgang von Schwarzenfeld erinnert sich gern an den stürmischen Südost-Wind, der den berühmten Tafelberg mit einer weißen Wolkenmütze überzieht, an die atemberaubende Tafelbucht, an die lieblichen Weingärten. Vor allem aber denke er an die Menschen, an die Captonians, die ihn mit diesem Ort verbinden. Wolfgang von Schwarzenfeld ist mit ihnen auf seiner Pegasus durch die Table Bay gesegelt oder durch die Berge gewandert. Dabei durfte der Künstler lange Diskussionen über den Sinn des Lebens, über spirituelle Fragen, über Gleichheit, Freiheit und Konflikt erleben.

Der an diesem Tag niedergelegte 25 Tonnen schwere schwarze Granitblock steht in seinem Global Stone Projekt als Symbol für den zweiten von insgesamt fünf Schritten zum Frieden.

Artikel vom 03.12.2007 (SEC / PM)


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Republik Südafrika



Hauptstadt: Pretoria
Unabängigkeit: seit 31.05.1910
Klima: subtropisch bis mediterran
Amtssprache: Afrikaans, Englisch, etc.
Größe: 1.219.912 km²
Einwohnerzahl: ca. 47.000.000
Währung: Rand (100 Cent)
Telefonvorwahl: +27
KFZ-Kennzeichen: ZA
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