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Miriam Makeba gestorben - Mama Afrika singt nicht mehr
Miriam Makeba, die südafrikanische Sängerin, jene Stimme, die Hoffnung für Millionen von Menschen in ihrem Heimatland und rund um den Globus erzeugte, deren Gesang vom Apartheid - Regime Südafrikas veboten wurde, starb in der Nacht vom 9. auf den 10. Nobember diesen Jahres im Alter von 76 Jahren.
Miriam Makeba kam als Kind einer Haushaltshilfe und eines Lehrers auf die Welt. Sie heiratete im Jahr 1949 und brachte 1950 ihre einzige Tochter Bongi Makeba zur Welt, die bereits 1985 verstarb. Sie arbeitete ebenfalls als Hausmädchen. Ihre musikalische Laufbahn begann Miriam Makeba als Sängerin der Gruppen Cuban Brothers und Manhattan Brothers. Später gründete sie das Frauentrio The Skylarks. Nachdem sie 1959 durch ihren Auftritt in dem Anti-Apartheid-Film Come Back Africa Aufsehen erregt hatte, verweigerte ihr Südafrika die Rückkehr in ihr Heimatland. Daraufhin half ihr Harry Belafonte bei der Einreise in die USA und bei ersten Auftritten in Los Angeles und New York. Damit begann ihre Weltkarriere. Makebas größter internationaler musikalischer Erfolg war das in Xhosa geschriebene Lied Pata Pata (1967). Zu ihren weiteren bekannten Liedern zählen The Click Song, Soweto Blues sowie eine Version von Mbube (The Lion Sleeps Tonight). Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen, darunter den Grammy, den Dag-Hammarskjöld-Preis und die Otto-Hahn-Friedensmedaille. 2002 wurde sie mit dem inoffiziellen „Nobelpreis für Musik“, dem Polar Music Prize, ausgezeichnet. Artikel vom 12.11.2008 (SEC)
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Republik Südafrika
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