Vermischtes » Artikel Berlin, 07.09.2010   


Flut im Norden Namibias - Hilferuf für die namibische Bevölkerung

Namibia als Grenzland des Sambesi-Stroms hat mit den schwersten Überschwemmungen seit Jahrzehnten zu kämpfen. Seit Beginn des Jahres 2009 hat das Land im südlichen Afrika mit ernst zu nehmenden Folgen der Flut zu kämpfen. Präsident Pohamba ruft den Notstand aus.

 
In der Nord-Zentral wie Nord-Ost-Region stehen nach sintflutartigen Regenfällen ganze Landesteile unter Wasser. Die im Cuvelai-Becken gelegenen Regionen Oshana, Oshikoto, Changwena und Omusati sind stark betroffen. Besonders hart hat es auch die Regionen Kavango und Caprivi getroffen, wo die Flüsse Chobe, Sambesi und Kavango die höchsten Wasserstände seit 1963 erreichten. Insgesamt sind bis zu 350.000 Menschen von den Flutauswirkungen betroffen. Circa 12.000 Menschen mussten bereits umgesiedelt werden.

Die namibische Regierung, die bereits erste eigene Maßnahmen zur Flutnothilfe ergriffen und verschiedene Auffang- und Umsiedlungscamps errichtet hat, hat für diese Regionen den Notstand ausgerufen und richtet nun einen Hilfsappell an die internationale Gemeinschaft. Bitte finden Sie anbei die vom Nothilfe-Management-Koordinationsbüro in Oshakati erstellte Auflistung dringend benötigter Hilfsgüter.

Für Fragen und weitergehende Beratung wenden Sie sich bitte gerne an die Botschaft der Republik Namibia in Berlin:


Botschft der Republik Namibia
z.Hd. Franziska Hornbogen
Telefon: 030 254 095 24
Fax: 030 254 095 55
Email: fh-namibembassy@web.de

Artikel vom 02.04.2009 (SEC)

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Hauptstadt: Windhuk
Unabängigkeit: seit 21.03.1990
Klima: trocken, dürr
Amtssprache: Englisch
Größe: 824.292 km²
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Währung: Namibia-Dollar (100 Cents)
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