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BACK TO AFRICA - Reise zu den lebendigen Wurzeln afrikanischer Kulturen
BACK TO AFRICA von Othmar Schmiderer begleitet fünf Künstler aus André Hellers Zirkusshow Afrika!Afrika in ihre afrikanische Heimat. Mit großer Sensibilität, respektvoll und nahe an seinen Protagonisten spürt der Film der außergewöhnlichen Energie, den mitunter abenteuerlichen Biographien dieser ganz verschiedenen Persönlichkeiten und der tiefen Verwurzelung ihrer beeindruckenden Kunst auf dem afrikanischen Kontinent nach.
Vielfalt afrikanischer Lebensweisen Aufmerksam und mit großem Respekt spürt der Filmemacher Othmar Schmiderer der außergewöhnlichen Energie und den mitunter abenteuerlichen Biografien der fünf Protagonisten nach und vermittelt in Bildern von ganz eigener Kraft überraschende, sehr persönliche Einblicke in die Vielfalt afrikanischer Lebensweisen. Den Künstlern gemeinsam ist die innere Zerrissenheit zwischen Tourneealltag in Europa und dem Leben zu Hause, die Sehnsucht nach ihren Familien, die Verwurzelung in gelebter afrikanischer Kultur – und das große persönliche Engagement, mit dem sie eigene Projekte in ihren Heimatländern aufbauen und vorantreiben. Ganz ohne pädagogischen Zeigefinger wird Back To Africa so zu einem bewegenden Zeugnis der Hoffnung, zum im besten Sinn politischen Film, der unser zwischen Katastrophen und Spektakel befangenes Afrikabild gehörig durcheinander wirbelt. Die traditionelle westafrikanische Musik des Kora-Virtuosen Ebraima Tata Dindin, die treibenden Drum-Rhythmen verschiedener Tanzgruppen, die überraschende Kunst von Akrobaten wie dem Körperexzentriker “Huit Huit” Makaya Dimbelolo oder dem «Waterman» Dickson Oppong pointieren die einzelnen Stationen der Reise im Kontext afrikanischer Alltagskultur auf mitreißende Art. “Der Kontinent des Staunens” heißt es in der Unterzeile zur Heller-Zirkusshow. Back To Africa macht Afrika in all seiner Vielschichtigkeit erlebbar als Kontinent des Lebens, der Hoffnung und der Menschen. Klischees und Ethno-Kitsch Tradition und Folklore sind zwangsläufig gleichzusetzen mit Kitsch. Dies versucht Schmiderer in seinem Film nachzuspüren. Dabei hat er versucht, sich möglichst vorurteilsfrei an die uns fremde Kultur anzunähern und eine offene, achtsame Haltung einzunehmen. Dabei ist Schmiderer bewusst, dass er in Back To Africa nur einen kleinen Ausschnitt zeigen kann, eben eineine Film über fünf Artisten und deren Leben. Der Filmemacher erhebt dabei nicht den Anspruch einen politischen Abriss von Afrika mitzuliefern, aber es war ihm ein besonderes Anliegen, der europäischen Erwartungshaltung von Not und Elend ganz bewusst ein positives Bild gegenüber zu stellen. Es ging ihm darum, ein anderes Lebensgefühl zu transportieren, ein kleines Fenster in diese Kultur zu öffnen. Kultur und Business Othmar Schmiderer erkennt, dass Tanz und Musik in Afrika einen extrem hohen Stellenwert haben und das ganze Leben in all seinen Facetten begleitet. Tanz und Musik bilden den Rahmen für soziale, kulturelle und religiöse Anlässe, sind aber gleichermaßen elementarer Bestandteil des Alltags. Dabei gibt es natürlich nationale und regionale Unterschiede. Othmar Schmiderer spürt eine unglaubliche Kraft und Intensität, die von diesen beiden Formen aus geht. Die künstlerischen Darbietungen in Afrika erlebt er anders als in Europa. In Afrika seien sie vollkommen selbstverständlich. Auch die Beteiligung des Publikums ist eine ganz andere, eine viel unmittelbarere, direktere. In Europa dagegen steht die Show im Mittelpunkt. Tata Dindin spricht es im Film an, wenn er meint, in Europa sei alles in erster Linie Business. Schmiderer will dies nicht gleich negativ betrachten: Die Musik von Tata ist in Gambia in den Alltag integriert, das Theater findet im Hof und auf der Straße statt – bei uns gibt es dafür Institutionen. Er spricht im Film ja auch davon, dass er versuchen wird, in Gambia eine Struktur für seine Musiker aufzubauen – der Weg nach Europa ist für sie immer wichtig, weil das Business anders läuft als in Afrika. Pressestimme »Eine Dokumentation, die packt und Lust auf Afrika macht, ein Film, der über die Zirkusshow und Klischees schnell hinwegspringt und die Darsteller in den Mittelpunkt rückt: Starke Bilder von starken Menschen.« (OÖNachrichten) Vorführung mit Filmemacher Der Filmstart warder 14. August 2008. auf dem Filmfest München wird er zusehen sein am: • 26. Juni um 16.30 Uhr (MaxX4) – Deutschlandpremiere • 27. Juni um 21.30 (MaxX 4) Der Filmemacher Othmar Schmiderer wird bei beiden Vorführungen anwesend sein. DVD-Details Buch und Regie: Othmar Schmiderer • Mit Ebraima Tata Dindin, Georges Momboye, “Huit Huit” Makaya Dimbelolo, Mingue Diagne Sonko, “Waterman” Dickson Opong u.v.a. • Kamera: Herman Dunzendorfer, Moritz Giselmann, Othmar Schmiderer • Schnitt: Sarah J. Levine, Peter Pryzgodda • Ton: Frank Heidbrink • Sounddesign: Nils Kirchhoff • Produktion: Langbein&Skalnik, Peter Rommel Productions Sprachen: deutsch & französich * Untertitel: deutsch * D/A 2008, 35mm, 97 Min., Verleih: Piffl Medien Artikel vom 18.05.2009 (sec)
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Presse Standard: Madrid und Rabat legen Streit um Exklave Melilla bei +++ taz: Al-Qaida im Maghreb - Spanische Geiseln freigelassen +++ taz: Vergewaltigungen stellen Uno bloß +++ KStA: Balafon und Trompete +++ SZ: Der "endgültige Krieg" in Mogadischu +++ mehr... ![]() ![]() 14.09.2010 in Mainz Podiumsdiskussion „DESERTEC – Wüstenstrom für alle?“ 14.09.2010 in Berlin Die Finanztransaktionssteuer: Ursachen der Krise bekämpfen - Verursacher an den Kosten beteiligen! 15.09.2010 in Bonn Wandel der Frauenrollen in Tansania mehr... |
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