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„Sicherheit entwickeln – Entwicklung sichern“ - ein Projekt in Sierra Leone
Sieben Jahre nach dem Ende des Bürgerkrieges in Sierra Leone suchen vor allem Jugendliche nach einer Zukunftsperspektive. Ein Vorhaben der GTZ hat dazu beigetragen, dass sie in ihren Dorfgemeinschaften gut aufgenommen und am Wiederaufbau beteiligt werden.
„Jugendfriedensinitiativen“ in den Grenzgebieten Wenn Jugendliche in ihre Dörfer zurückkehren, kommt es manchmal zu Konflikten, weil Dorfgemeinschaften ihnen keinen Zugang zu Land, Produktionsmitteln und dörflichen Entscheidungsgremien geben. Die GTZ unterstützte deshalb unter anderem „Jugendfriedensinitiativen“ in den Grenzgebieten, damit die Jugendlichen mit den Dorfältesten und „Chiefs“ über diese Konflikte sprechen und sie lösen. Mit Erfolg: Die Initiativen haben erreicht, dass die Jugendlichen in den Wiederaufbau der Landwirtschaft und der dörflichen Infrastruktur einbezogen wurden. Sie packten fleißig mit an: Die Jugendlichen halfen bei der Dorfsanierung, der Wiederherstellung von Straßen oder dem Anbau von Baumkulturen für die profitable Produktion von Kaffee, Kakao und Palmöl. Außerdem bekamen sie Werkzeuge, Materialien und Kleinstkredite gestellt, um sich eine eigene Existenz aufzubauen. Im Verlauf des Vorhabens legten die Menschen in den beiden Distrikten haben insgesamt 560 Hektar Nassreisflächen und 405 Hektar Baumkulturen für die Produktion von Kakao, Kaffee und Palmöl neu an oder setzen sie wieder instand. Ausgestattet mit 30 Tonnen Saatgut verdreifachten sie den Ertrag auf diesen Flächen. 420 Menschen, darunter 242 Frauen, erhielten eine Ausbildung in landwirtschaftlichen Produktionstechniken. Die Distrikte Kono und Kailahun haben 265.000 Einwohner. Das Vorhaben hat sich auf 72 Dörfer mit 30.000 Menschen in den am meisten vom Krieg betroffenen Grenzzonen konzentriert. Da die Dorfgruppen zum Beispiel Saatgut an andere Gemeinden verteilt haben und diese auch von der Wiederherstellung von Straßen profitieren, hat das Vorhaben insgesamt etwa 100.000 Menschen erreicht. Sicherheit ist eine Voraussetzung für Entwicklung Wo Krisen und Konflikte den Alltag der Menschen bestimmen, bleibt wenig Raum für Rechtsstaatlichkeit, politische Teilhabe oder die Beachtung der Menschenrechte. Umgekehrt ist auch Entwicklung eine grundlegende Bedingung für Sicherheit. Denn in einer Gesellschaft, die von Armut oder sozialer Ungerechtigkeit gekennzeichnet ist, sind Krisen und Konflikte oft vorprogrammiert. Auch für die Arbeit der GTZ wird das Zusammenspiel von Sicherheit und Entwicklung immer wichtiger. Die GTZ hat sich die Bekämpfung von strukturellen Ursachen für gewaltsame Konflikte und Instabilität in ihren Projekten zum Ziel gesetzt. Artikel vom 17.06.2009 (sec/GTZ)
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Republik Sierra Leone
Hauptstadt: Freetown Unabängigkeit: seit 27.04.1961 Klima: tropisch-feucht Amtssprache: Englisch Größe: 71.740 km² Einwohnerzahl: ca. 5.200.000 Währung: Leone (100 Cents) Telefonvorwahl: +232 KFZ-Kennzeichen: SLE Internet-TLD: .sl Standard: Madrid und Rabat legen Streit um Exklave Melilla bei +++ taz: Al-Qaida im Maghreb - Spanische Geiseln freigelassen +++ taz: Vergewaltigungen stellen Uno bloß +++ KStA: Balafon und Trompete +++ SZ: Der "endgültige Krieg" in Mogadischu +++ mehr... ![]() ![]() 14.09.2010 in Mainz Podiumsdiskussion „DESERTEC – Wüstenstrom für alle?“ 14.09.2010 in Berlin Die Finanztransaktionssteuer: Ursachen der Krise bekämpfen - Verursacher an den Kosten beteiligen! 15.09.2010 in Bonn Wandel der Frauenrollen in Tansania mehr... |
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