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Gegen den großen Hunger afrikanische Landwirtschaft an Klimawandel anpassen
Großflächige Klimamodelle nützen der afrikanischen Landwirtschaft nichts. Das ist nach einem Jahr das wichtigste Ergebnis eines Forschungsprogramms zur Anpassung der afrikanischen Landwirtschaft an den Klimawandel. Der Ertrag und die Ernährungssituation der Bevölkerung lassen sich nur verbessern, wenn Wetter und Klimaveränderungen regional und sehr präzise vorhergesagt werden.
Daran beteiligt sind fünf internationale Agrarforschungsinstitute, deutsche Universitäten und das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung. Die Einrichtungen kooperieren eng miteinander. Die GTZ koordiniert das Vorhaben im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ). Die Forschungsthemen reichen von Klimatologie über Anbausysteme, Pflanzenzüchtung und Agroforstwirtschaft bis hin zu Wasserwirtschaft und Politik. Regionale Schwerpunkte liegen auf elf Ländern: In Senegal, Mali, Burkina Faso, Niger, Ghana, Äthiopien, Kenia, Tansania, Uganda, Mosambik und Sambia könnten davon 300 Millionen Menschen unmittelbar profitieren. Für eine wirksame Anpassung an die Klimaveränderung muss im nächsten Schritt das traditionelle, landwirtschaftliche und produktionstechnische Wissen der Bauern mit den Forschungsergebnissen verknüpft werden. "Der interdisziplinäre Charakter des Programms kommt dem entgegen. Schon heute haben wir internationale Netzwerke geknüpft, um uns auszutauschen und unsere Ergebnisse möglichst vielen zugänglich zu machen", betont Silvestre Garcia. Als weltweit tätiges Bundesunternehmen der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH die Bundesregierung bei der Verwirklichung ihrer entwicklungspolitischen Ziele. Sie bietet zukunftsfähige Lösungen für politische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklungen in einer globalisierten Welt und fördert komplexe Reformen und Veränderungsprozesse auch unter schwierigen Bedingungen. Ihr Ziel ist es, die Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig zu verbessern. Artikel vom 15.07.2009 (sec/pm gtz)
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