Vermischtes » Artikel Berlin, 05.09.2010   


Millionenspende für HIV-Hilfsdienste in Afrika

Laut einer Meldung in der Ärzte Zeitung spenden Bristol-Myers Squibb und die Stiftung des Unternehmens zur Unterstützung von Hilfsdiensten für Menschen mit HIV und Aids in Afrika weitere 1,3 Millionen US-Dollar.

 
Secure the Future®-Photo  
Insbesondere sollen mit der neuen Spende Projekten technische Unterstützung gewährt werden. Die Spende soll die Effektivität und Dauerhaftigkeit von Unterstützungsprogrammen sichern, wobei die Erfahrungen einfließen sollen, die mit dem Programm Secure the Future® gemacht worden sind.

Laut Ärzte Zeitung wurde bei der internationalen Aids-Konferenz in Kapstadt berichtet, dass die Empfänger 14 Organisationen sind. Erstmals werden Projekte in Burundi, in der Demokratischen Republik Kongo, in Liberia, Marokko, Niger und Togo unterstützt. Weiter gefördert werden Projekte in Mali, Südafrika und Sambia. Im Mittelpunkt stehen Projekte zur Verminderung der Mutter-Kind- Übertragung von HIV, psychosoziale Beratungsdienste, HIV/ Aids-Ausbildung für Mitarbeiter im Gesundheitswesen, Anstrengungen zur Verbesserung der Adhärenz und der Verminderung von immer noch vorhandener Stigmatisierung und Diskriminierung.

Wie das Blatt meldet, erhalten technische Unterstützung die Caritas Development Congo zur Verbesserung von Blutscreening für ischämische Kinder und schwangere Frauen. Denn diese Menschen haben eine hohe Wahrscheinlichkeit für Bluttransfusionen. Auch das Christliche HIV/Aids-Netz von Liberia wird gefördert, um Beratungsprogramme zur Aufmerksamkeit auf HIV einzuführen. Die marokkanische Vereinigung zur Bekämpfung von HIV und Aids bekommt Hilfe für die Behandlung HIV-infizierter Kinder in drei Kliniken in Casablanca, Agadir und Marrakesch.

In den zehn Jahren des Bestehens wurden für das Programm Secure the Future® mehr als 150 Millionen US-Dollar für Projekte in mehr als 20 afrikanischen Ländern ausgegeben. Seit 2008 liegt der Schwerpunkt auf technischer Unterstützung und Weitergabe der Erfahrungen an weitere Programme.

Artikel vom 21.07.2009 (sec)


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