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„Leben vor Pharmaprofit! Patente können tödlich sein.“
Pharmakonzerne nehmen Protestnote und Forderungen entgegen
Gelingen kann dies allerdings nur, wenn Pharmakonzerne ihre Patentpolitik grundlegend ändern. Wenn am kommenden Dienstag auf dem Berliner Hausvogteiplatz Medikamentenkapseln in den Berliner Himmel aufsteigen, werden VertreterInnen der Pharmakonzerne Abbott, Bristol-Myers Squibb und des Verbandes der forschenden Arzneimittelhersteller mit dabei sein. Das Aktionsbündnis gegen AIDS fordert von ihnen, endlich ihrein Indien gestellten Patentanträge auf neuere Aids-Medikamente zurückzuziehen. Damit wäre eine wesentliche Voraussetzung für die lebenslange Behandlung von Millionen von Aids Kranken im globalen Süden geschaffen. Über 28.000 Menschen haben hier in Deutschland die Forderung an die Pharmakonzerne unterschrieben. Am kommenden Dienstag werden diese Unterschriften den PharmavertreterInnen vor dem Gebäude des Verbandes der forschenden Arzneimittelhersteller in Berlin überreicht. In den vergangenen Monaten hatte das Aktionsbündnis gegen AIDS im Rahmen seiner Kampagne „Leben vor Pharmaprofit! Patente können tödlich sein.“ bundesweit über die Patentpolitik der Pharmakonzerne informiert und auf deren verheerende Auswirkungen für Menschen mit HIV und Aids in Entwicklungsländern hingewiesen. Die Veranstaltung findet statt am: Dienstag, 1. Dezember 2009 um 11 Uhr auf dem Hausvogteiplatz in 10117 Berlin Mitte Das AKTIONSBÜNDNIS GEGEN AIDS ist ein Zusammenschluss von über 100 Organisationen der Aids- und Entwicklungszusammenarbeit sowie mehr als 280 lokalen Gruppen. Der Ausbau der finanziellen Ressourcen zur weltweiten HIV-Prävention sowie der Zugang zur Therapie sind die zentralen Anliegen des Bündnisses. Pressekontakt: Stefan Jankowiak, 07071-206-503, 0176-241 94 898 jankowiak@aids-kampagne.de Beate Ramme-Fülle, 07071-206-540, 0176-832 53 625 rammefuelle@aids-kampagne.de Artikel vom 27.11.2009 (pm)
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