Wirtschaft » Artikel Berlin, 08.02.2012   


150 Mio. US-Dollar für Beteiligungskapital in Afrika

Afrika ist ein Kontinent im Aufbruch: Die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich positiv entwickelt. Es mangelt jedoch an Kapital für private Investitionen. Daher beteiligt sich die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH mit 12,8 Mio. US-Dollar am Africa Joint Investment Fund (AJIF).

 
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“Mit unserem Engagement als Ankerinvestor tragen wir dazu bei, dass dringend benötigtes Kapital für private Investitionen in Afrika bereitgestellt werden kann”, sagte Dr. Michael Bornmann, Mitglied der DEG-Geschäftsführung, anlässlich der Vertragsunterzeichnung während des Besuchs von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel in Ägypten.

Aufgelegt wird der Fonds von Citadel Capital S.A.E. (Citadel), einer in der Region Nahost und Nordafrika (MENA) führenden privaten Beteiligungsgesellschaft. AJIF wird sowohl in Nordafrika als auch in ausgewählten Gebieten Sub-Sahara-Afrikas in wachstumsstarke regionale Unternehmen investieren und dabei den Schwerpunkt auf Agribusiness, Logistik, verarbeitendes Gewerbe und Finanzdienstleistungen legen. Die finanzierten Unternehmen schaffen Arbeitsplätze, generieren Staatseinnahmen und fördern gute Unternehmensführung sowie hohe Umwelt- und Sozialstandards.

Die DEG-Investition ist Teil des ersten Closing mit einem Fondsvolumen von über 85 Mio. US-Dollar. Insgesamt strebt AJIF eine Zielgröße von 150 Mio. US-Dollar an. Gemanagt wird der Fonds von Citadel Capital Africa Joint Fund Management S.A.

Die Investition in AJIF war bereits die zweite DEG-Zusage in Ägypten während der Reise von Bundesminister Dirk Niebel. Kurz zuvor hatte die DEG dem deutschen Folienhersteller RKW SE (RKW) ein langfristiges Darlehen für den Aufbau seiner Produktion in Ägypten zur Verfügung gestellt. RKW ist bei diesem Vorhaben erstmals als Alleingesellschafter in einem Entwicklungsland engagiert. 2009 finanzierte die DEG darüber hinaus ein deutsch-ägyptisches Joint Venture der SIAT AG, ein mittelständischer Stahlbaukonzern mit den Hauptgeschäftsfeldern Anlagen-/Stahlbau sowie Windenergietechnik. Das Joint Venture, das auch im Rahmen der Reise von Bundesminister Niebel besucht wurde, hat die Herstellung von Stahltürmen für Windenergieanlagen am Roten Meer zum Ziel.

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Pressekontakt:

Anja Strautz
Stellv. Pressesprecherin

DEG - Deutsche Investitions- und
Entwicklungsgesellschaft
Strategie und Kommunikation
Kämmergasse 22
50676 Köln

Artikel vom 22.07.2010 (PM DEG)


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