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„Umsonst, aber nicht vergeblich“
Anlässlich des internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember erinnert die Hilfsorganisation CARE Deutschland-Luxemburg an die enorme soziale und wirtschaftliche Leistung von 140 Millionen Menschen, die sich weltweit ehrenamtlich engagieren.
Im Laufe des vergangenen Jahres haben sich alleine in Deutschland hunderte Freiwillige für CARE engagiert. Bei rund 60 verschiedenen Aktionen haben Frauen und Männer jeden Alters mehr als 160.000 Euro für die Arbeit von CARE gesammelt. Die Aktionen sind dabei sehr unterschiedlicher Art und reichen von Benefizkonzerten, Zumba-Fitnesskursen oder Kickerturnieren bis hin zu Marathonläufen. Vor allem Katastrophen wie der Tsunami in Japan oder die Dürre in Ostafrika lösten in diesem Jahr großes Mitgefühl und viel ehrenamtliches Engagement für CARE aus. So ist etwa ein Sportler aus Nordrhein-Westfalen 3.000 Kilometer mit dem Fahrrad den Jakobsweg gefahren, um Spenden für Ostafrika zu sammeln. Auch Prominente wie die Sportjournalistin Valeska Homburg engagieren sich ehrenamtlich für die Organisation. „Ich engagiere mich, weil CARE unabhängig von Konfession oder anderen ideologischen Beschränkungen Menschen unterstützt, die unsere Hilfe sehr gut gebrauchen können.“ Aber auch die CARE-Kampagne „Lebensband“, die auf die weltweit hohe Müttersterblichkeit hinweist, wird wesentlich von Freiwilligen getragen. Die Aktionskreise von CARE in Berlin, Bonn, Hamburg, München, Mainz und Saarbrücken haben in ihren Städten über 2.700 Unterschriften für die Kampagne gesammelt. Seit Januar 2011 beraten außerdem 30 Spender CARE ehrenamtlich, gestalten die Arbeit der Organisation aktiv mit und geben Anregungen. Aber nicht nur in Deutschland, auch in den Projektgebieten von CARE leisten ehrenamtliche Helfer einen wichtigen Beitrag: In Haiti etwa haben hunderte Freiwillige CARE-Programme zur Hygieneförderung und Cholerabekämpfung unterstützt, im Andenhochland in Peru bildet CARE Freiwillige zu „vigilantes de communidad“ aus, Wächterinnen über die Gesundheit der Gemeinde. Mit harter Arbeit und viel Energie setzen sich die Helfer Tag für Tag, Jahr um Jahr für ihre Mitbürger ein. „Ihre Leistung verdient viel mehr Beachtung“, so Scharrenbroich. „Denn das Ehrenamt ist zwar umsonst, aber nicht vergeblich. Im Gegenteil: Es ist unbezahlbar.“ Artikel vom 04.12.2011 (PM CARE)
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