Politik » Artikel Berlin, 10.09.2010   


Heimatrecht für Roy Sesana und die San - Buschleute aus Botswana (Update)

Botswanas Buschmänner oder Bassarwa setzten sich nach einem der längsten, teuersten und emotionalsten Prozesse damit durch, ihr Recht auf Heimat im Land ihrer Ahnen einzuklagen. Durch den Sieg vor Gericht erhielten die Ureinwohner das Heimatrecht in der Kalahari zurück. Damit teilte das Gericht die Auffassung, dass die Vertreibung aus dem eigens für die Ureinwohner errichteten Kalahari-Naturreservat illegal gewesen sei. Der Weg für eine Rückkehr der Buschmänner ist frei.

Afrika Start berichtete am 30.9.2005


Afrika-Start.de gratuliert Roy Sesana zum Alternativen Nobelpreis, den er für seinen Einsatz für die Rechte der Buschleute auf Heimat im Kalahari-Wildpark erhielt.

Der Preis wird von der Stiftung "Right Livelihood Award" vergeben.

Wie die Stiftung in Stockholm mitteilte, geht einer der mit insgesamt zwei Millionen Kronen (220.000 Euro) dotierten Preise an die Gruppe "First People of the Kalahari". Die 1992 von Roy Sesana gegründete Organisation setzt sich gegen die Vertreibung von Buschleuten in Botsuana von ihrem angestammten Land zur Wehr.

Der frühere Medizinmann und jetzige Führer der Menschrechtsorganisation Roy Sesana befindet sich seit 24. September - also noch vor Bekanntgabe der Auszeichnung - in seiner Heimat in Haft. Sesanas Bruder starb 2004, nachdem er von Wildhütern verprügelt worden war.

Die Auszeichnung dürfte für den Kampf der Basisorganisation der Gana-, Gwi- und Bakgalagadi-Buschleute um das Recht auf Rückkehr in ihr angestammtes Land eine wichtige Unterstützung sein.

Free Sesana!

Artikel vom 14.12.2006 (SEC)

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Unbenanntes Dokument Länderinfo
Republik Botsuana



Hauptstadt: Gaborone
Unabängigkeit: seit 30.09.1966
Klima: heißes und trockenes Wüstenklima
Amtssprache: Englisch, Setswana
Größe: 582.000 km²
Einwohnerzahl: ca. 1.700.000
Währung: Pula (100 Thebe)
Telefonvorwahl: +267
KFZ-Kennzeichen: RB
Internet-TLD: .bw
 
 
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