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Veranstaltungsreihe von Pro-Afrika e.V. im März 2010Pro-Afrika hat für den März etwas Provokantes ausgesucht: Lawrence Oduro- Sarpong, Diversity-Trainer, Mediator und Experte in interkulturellen Fragen wird bei Pro-Afrika einen interaktiven Workshop veranstalten. „Weißsein“ nennt er seine Abendveranstaltung. Weißsein ist mit Privilegien verbunden, die meistens nicht als solche wahrgenommen werden. Weißsein ist eine unmarkierte Position vom wo aus Andere beschrieben, markiert und bewertet werden. Dieser Workshop bietet die Möglichkeit, ein Bewusstsein für dieses Tatsache zu entwickeln. Unmöglich sich zu langweilen und wichtig für Menschen, denen Sensibilisierung zum Thema Rassismus wichtig ist. Dankbar angenommen wurde das Angebot von Pro-Afrika im Februar an alle Migrationsvereine, sich regelmäßig zu treffen, auszutauschen, besser zu verlinken und eine Stimme in der Presse zu bekommen. Pro-Afrika wiederholt daher jeden zweiten Donnerstag eines Monats das Angebot. Im März tagen die Vereine zum Thema „Fördermöglichkeiten für Migrationsarbeit“ und „unsere Arbeit in der Presse“. Das cineastische Angebot im März: „Sisters In Law“.Eine Richterin und eine Staatsanwältin arbeiten in einem kleinen Ort in Kamerun und begreifen sich als Anwältinnen von Frauen, die Opfer von Gewalttaten wurden. Fall für Fall erkämpfen sich die beiden Rechtshüterinnen Achtung in der muslimischen Gemeinde, mitfühlend gegenüber den Opfern, eloquent und bestimmt gegenüber den mutmaßlichen Tätern. Ein Umdenken setzt in den Köpfen der Bewohner ein. „Sisters In Lawi“ ist ein Plädoyer für Gerechtigkeit und ein Dokument rechtsstaatlicher Errungenschaften. Der zweite Film: „Hyènes“: Die Einwohner/innen eines kleinen Dorfes leben in einfachsten Verhältnissen in der Hitze des Sahel. Eines Tages kehrt eine Frau an den Ort ihrer Herkunft zurück. Der Händler des Ortes hatte sie vor dreißig Jahren geschwängert und seine Vaterschaft geleugnet. Jetzt will sie Rache nehmen und sich Gerechtigkeit kaufen. 100 Milliarden bietet sie den Einwohner/innen, um ihn zu töten. Sie weigern sich zunächst. Allmählich erliegen sie aber den Verlockungen des Reichtums. Der Film zu den fatalen Folgen von Macht und Wahnsinn, eine Parabel über Kolonialismus und Konsumverhalten. Donnerstag 4. 3. 20h: Film: „Sisters In Law“, Kamerun, 2005 Donnerstag 11. 3. 20h: Afrika-Talk-Berlin Donnerstag 18. 3. 20h: Film: Hyènes, Senegal, 1992 Donnerstag 25. 3. 20h: Interaktiver Workshop Jeden Donnerstag ab 19 Uhr richtet Pro-Afrika einen afrikanischen, kulinarischen Salon ein. Hier können afrikanische Leckerbissen probiert werden. Der Speiseplan ist der Homepage zu entnehmen: www.pro-afrika.de Alle Veranstaltungen sind gemeinnützig. Der Verein ist auf Spenden angewiesen. Für Rückfragen: Roland Prejawa, Tel.: 0177-333 40 85 Pro-Afrika e.V., Grunewaldstr. 83, 10823 Berlin, Tel.: 030-33 77 25 72 mail@pro-afrika.de Termin: 01.03.2010 bis 31.03.2010 in Berlin Adresse/Kontakt: r Belziger Straße 1 in der Galerie B1 in Berlin-Schöneberg
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Presse Welt: "Deutschland hat seine Versprechen nicht gehalten" +++ dw-world: Persilschein für Diktatur in Äquatorialguinea? +++ ARD: Militärische Ehren für mutmaßlichen Kriegsverbrecher +++ SWP: Und über allem schwebt der Blues +++ AFP: Franzosen an Angriff gegen El Kaida in Afrika beteiligt +++ mehr... ![]() ![]() 05.08.2010 in Emmendingen 10. African Music Festivals in Emmendingen 07.08.2010 in Emmendingen Reggae Superstar "Alpha Blondy" 20.08.2010 in Seeon Die deutsche Afrikapolitik und die deutsche Entwicklungszusammenarbeit mehr... |
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