Termine » Details Berlin, 08.02.2012   


Veranstaltungsreihe von Pro-Afrika e.V. im März 2010


Pro-Afrika hat für den März etwas Provokantes ausgesucht: Lawrence Oduro-
Sarpong, Diversity-Trainer, Mediator und Experte in interkulturellen Fragen wird bei
Pro-Afrika einen interaktiven Workshop veranstalten. „Weißsein“ nennt er seine
Abendveranstaltung. Weißsein ist mit Privilegien verbunden, die meistens nicht als
solche wahrgenommen werden. Weißsein ist eine unmarkierte Position vom wo aus
Andere beschrieben, markiert und bewertet werden. Dieser Workshop bietet die
Möglichkeit, ein Bewusstsein für dieses Tatsache zu entwickeln. Unmöglich sich zu
langweilen und wichtig für Menschen, denen Sensibilisierung zum Thema
Rassismus wichtig ist.

Dankbar angenommen wurde das Angebot von Pro-Afrika im Februar an alle
Migrationsvereine, sich regelmäßig zu treffen, auszutauschen, besser zu verlinken
und eine Stimme in der Presse zu bekommen. Pro-Afrika wiederholt daher jeden
zweiten Donnerstag eines Monats das Angebot. Im März tagen die Vereine zum
Thema „Fördermöglichkeiten für Migrationsarbeit“ und „unsere Arbeit in der Presse“.
Das cineastische Angebot im März: „Sisters In Law“.Eine Richterin und eine
Staatsanwältin arbeiten in einem kleinen Ort in Kamerun und begreifen sich als
Anwältinnen von Frauen, die Opfer von Gewalttaten wurden. Fall für Fall erkämpfen
sich die beiden Rechtshüterinnen Achtung in der muslimischen Gemeinde,
mitfühlend gegenüber den Opfern, eloquent und bestimmt gegenüber den
mutmaßlichen Tätern. Ein Umdenken setzt in den Köpfen der Bewohner ein.
„Sisters In Lawi“ ist ein Plädoyer für Gerechtigkeit und ein Dokument
rechtsstaatlicher Errungenschaften.

Der zweite Film: „Hyènes“: Die Einwohner/innen eines kleinen Dorfes leben in
einfachsten Verhältnissen in der Hitze des Sahel. Eines Tages kehrt eine Frau an
den Ort ihrer Herkunft zurück. Der Händler des Ortes hatte sie vor dreißig Jahren
geschwängert und seine Vaterschaft geleugnet. Jetzt will sie Rache nehmen und
sich Gerechtigkeit kaufen. 100 Milliarden bietet sie den Einwohner/innen, um ihn zu
töten. Sie weigern sich zunächst. Allmählich erliegen sie aber den Verlockungen
des Reichtums. Der Film zu den fatalen Folgen von Macht und Wahnsinn, eine
Parabel über Kolonialismus und Konsumverhalten.

Donnerstag 4. 3. 20h: Film: „Sisters In Law“, Kamerun, 2005
Donnerstag 11. 3. 20h: Afrika-Talk-Berlin
Donnerstag 18. 3. 20h: Film: Hyènes, Senegal, 1992
Donnerstag 25. 3. 20h: Interaktiver Workshop

Jeden Donnerstag ab 19 Uhr richtet Pro-Afrika einen afrikanischen, kulinarischen
Salon ein. Hier können afrikanische Leckerbissen probiert werden. Der Speiseplan
ist der Homepage zu entnehmen: www.pro-afrika.de

Alle Veranstaltungen sind gemeinnützig. Der Verein ist auf Spenden angewiesen.
Für Rückfragen: Roland Prejawa, Tel.: 0177-333 40 85
Pro-Afrika e.V., Grunewaldstr. 83, 10823 Berlin, Tel.: 030-33 77 25 72
mail@pro-afrika.de



Termin: 01.03.2010 bis 31.03.2010 in Berlin

Adresse/Kontakt:
r Belziger Straße 1 in der Galerie B1 in Berlin-Schöneberg

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