19.11.2006
Ein tiefer Graben zieht sich durch Ostafrika. Er liefert der Erdwärme bemerkenswert günstige geologische Rahmenbedingungen. Bislang nutzt nur Kenia, als ein einziges Land in der Region, dieses Potenzial für geothermische Kraftwerke. Das aber mit großem Erfolg. |
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01.09.2006
Ein internationales Wissenschaftlerteam erforscht in Westafrika die Variationen des Monsuns und dessen Folgen für die Landwirtschaft und die Gesundheit der Bevölkerung. Daran beteiligt sind Wissenschaftler des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung des Forschungszentrums Karlsruhe und der Universität Karlsruhe. Sie untersuchen in Burkina Faso die Entstehung und Ausbreitung großräumiger Gewittersysteme, der einzigen Quelle für Niederschläge in dieser Region. Die Gewittergebiete erstrecken sich dabei über mehr als 100 000 Quadratkilometer und führen zu Regenmengen von bis zu 50 Litern pro Quadratmeter in einer halben Stunde. |
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28.08.2006
Ein bunter Markt im Süden Afrikas. Von allen Open-Air-Ständen oder kleinen Geschäften plärrt und hämmert die Musik aus tausend Transistorradios. Es riecht stark nach Kräutern und Gewürzen, insbesondere nach scharfem Curry. Die Händler mühen sich um die Kunden und preisen sich und die Ware laut an. |
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29.07.2006
Kann eine unscheinbare Pflanze, die wie Unkraut wächst, Heilkraft für die Menschen in sich verhüllen? Sutherlandia, ein bei uns eigentlich verkanntes Pflanzen-Genie, fristet für die moderne Medizin ein vergessenes Dasein am Rande der sandigen, heißen Straßen im Süden Afrikas. Doch vielleicht liegt in diesem unscheinbaren Gewächs ein enormes Potential als Nahrungsergänzungsmittel gegen alle möglichen Leiden, auch für unsere westliche, von der Schulmedizin bestimmte Welt. |
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25.04.2006
Trotz existierender wirksamer Medikamente sterben in Afrika noch immer alarmierend viele Menschen an Malaria. In vielen staatlichen Gesundheitseinrichtungen werden Patienten noch immer mit alten unwirksamen Medikamenten behandelt, kritisiert die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen anlässlich des Afrika-Malaria-Tages am 25. April. |
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10.04.2006
Der Deutsche Afrika-Preis 2006 geht an den botsuanischen Pharmakologen Segolame Lekoko Ramotlhwa. Er ist Leiter des staatlichen HIV/AIDS-Therapieprogramms Botswana Masa National Anti Retroviral Therapy (ART), das in Kooperation mit der von der Bill and Melinda Gates Foundation und dem amerikanischen Pharmaunternehmen Merck Inc. finanzierten African Comprehensive HIV/AIDS Partnership (ACHAP) durchgeführt wird. |
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21.12.2005
Der dunkle Kontinent, Afrika, eine für uns faszinierende Welt, voller fremder Gerüche, der Klang der Trommeln, Tam Tam unter heißer Sonne. Afrikas Zauber besteht aber nicht nur aus all dem Exotischen, aus der Tierwelt und den Landschaften. Gerade auch die Pflanzen-Vielfalt ist immens. Doch längst nicht alles in der Pflanzenwelt ist erforscht, so dass wir nur erahnen können, welche Schatzkiste der Heilkraft uns dort noch erwartet. |
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18.10.2005
Ein Superschüler mit besten Noten und einem anspruchvollen Studienfach weiß, was eine Krankenversicherung ist, und wie eine Bankkarte funktioniert. Das sollte man zumindest annehmen. Es ist aber nicht so, jedenfalls in Südafrika. Dort haben viele äußerst begabte schwarze Studenten, wenn sie an die Universität kommen, noch nie etwas von Versicherungen und der Existenz von Geldautomaten gehört. |
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15.08.2005
Obwohl Kinderarbeit offiziell in Niger verboten ist, arbeiten Kinder unter 18 Jahren von mehr als 15.000 Familien in der Goldmine von Komabangou. Hinzu kommt das Wasser schleppen und Holz sammeln zur Unterstützung der Hausarbeit. Alle diese Aufgaben verhindern den regulären Besuch von Schulen. Hier setzt das internationale Programm zur Abschaffung von Kinderarbeit (IPEC-Niger), das die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) ins Leben gerufen hat, an. |
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19.07.2005
Mit einem Appell an traditionelle und moderne Werte zugleich versucht eine neue Kampagne in Swasiland die HIV-Infektionsrate unter Jugendlichen einzudämmen. Das Motto der Initiative lautet: "Ngoba likusasa nelami" – "weil Morgen mir gehört". Anders als bei früheren Aktionen setzen die Macher jetzt auf Abstinenz im Kampf gegen Aids. |
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24.05.2005
Das Problem ist nicht neu. Die Ursachen eigentlich auch bekannt. Doch es ist auch Kenia betroffen, ein Land, dass bisher nur wenig Schlagzeilen in Bezug auf Umweltzerstörung machte. Denn nur wenige wissen, dass im Land auch 1,7 Millionen Hektar Wald wachsen. Noch - denn die Wälder des Landes sind hochgradig gefährdet. |
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02.05.2005
Die Krankheit ist in ihrem Verlauf schwer und führt häufig zu einer raschen Schwächung der Gesamtkonstitution. Hinzu kommt die Stigmatisierung der erkrankten Menschen in der Gesellschaft. Dies führt zu einer Vereinsamung, die das körperliche Schicksal noch unerträglicher macht. Doch gerade der körperliche Verfall lässt die Erkrankten so sehr auf Hilfe angewiesen sein. |
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